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Wir reisen in das Kaffeeland Kolumbien
#Kaffeewissen

Die Top 10 der Kaffee Anbauländer

Ein Beitrag von Sinje und Max in der Kategorie #Kaffeewissen  vom 07. April 2015

Äthiopien ist fünftgrößter Exporteur von Kaffee. Wer mischt sich noch unter die Top 10 der größten Kaffeeländer? Robusta oder Arabica – welche Kaffeebohne wird mehr exportiert? Worin unterscheiden sich die Herkunftsländer? Wissenswertes über Weltmarktanteile, Kaffeeanbau und Verarbeitungsprozesse gibt’s hier!

Welches Land exportiert den meisten Kaffee?

Hier haben wir einige interessante Informationen zu Anbau und Ernte für dich zusammengefasst:

Äthiopien

Äthiopien ist das Ursprungsland des Kaffees. Über 15 Millionen Menschen arbeiten während der Kaffeeernte, die in Äthiopien von Oktober bis Dezember andauert. Obwohl Äthiopien fünftgrößter Kaffeeexporteur ist, konsumieren die Äthiopier mehr Kaffee als sie exportieren. Das zeigt, welche bedeutende Rolle der Kaffee in ihrem Leben spielt.

Brasilien

Brasilien ist der weltgrößte Kaffeeexporteur. Im ganzen Land gibt es ungefähr 300.000 Kaffeefarmen mit einer Größe von einem bis 25.000 Hektar. Die Brasilianer konsumieren die Hälfte ihrer gesamten Kaffeeproduktion selbst.

Guatemala

In Guatemala werden ca. 270.000 Hektar Land für den Kaffeeanbau genutzt. Größtenteils sind es Kleinbauern, die den Kaffee auf ein bis zwei Hektar Land anbauen. Das Mikroklima in Guatemala ist von Region zu Region verschieden, wodurch auch die Kaffees viele unterschiedliche Aromen aufweisen.

Honduras

Von November bis April wird in Honduras der Kaffee geerntet. Dieser stammt überwiegend aus den drei größten Kaffeeregionen. Die Region Copán im Nordwesten, Montecillos im Südwesten und Agalta in der Landesmitte. Typisch für Kaffee aus Honduras ist der ausgewogene, fruchtig-schokoladige Geschmack.

Indien

Früher entwickelte der indische Kaffee durch den lang andauernden Monsunregen, den warmen Wind und die wochenlangen Schiffsreisen einen ganz eigentümlichen, würzigen Geschmack. Heute sind die Bedingungen für die Kaffeebauern deutlich besser – der besondere Geschmack des Kaffees rührt von der Monsooned Methode. Hier werden die halb aufbereiteten Kaffeebohnen etwas länger als nötig im Monsunregen gelagert.

Indonesien

Auch wenn Indonesien als ein Kaffeeanbaugebiet zusammengefasst wird, gibt es in den einzelnen Regionen einige Besonderheiten. Beispielsweise wird der Kaffee in der Region Sumatra mit der nur dort praktizierten Giling Basah Methode bearbeitet, bei der die Kaffeekirschen nass geschält werden.

Kolumbien

In Kolumbien wird fast nur Arabica angebaut. Eine Besonderheit an kolumbianischem Kaffee ist, dass er zweimal jährlich geerntet wird. Die erste Ernteperiode dauert von März bis Juni, die zweite von September bis Dezember. Es sind überwiegend Kleinbauern, die den Kaffee in Kolumbien anbauen.

Mexiko

In Mexiko wird hauptsächlich Arabica angebaut. Die Ernte beginnt im November in den niedriger gelegenen Regionen und endet im März in den höher gelegenen Regionen. Geringe Erträge, eine schlechte Infrastruktur und wenig finanzielle und technische Unterstützung legen den mexikanischen Kaffeebauern immer wieder Steine in den Weg. Nichtsdestotrotz ist das Land achtgrößter Kaffeeexporteur.

Peru

Ungefähr 90 % des peruanischen Kaffees stammt von 120.000 kleinen Farmen in der Größe von zwei Hektar. Es wird vorwiegend Arabica angebaut, der von Mai bis September geerntet wird. Der Großteil des Kaffees wird im Norden des Landes angebaut.

Vietnam

In Vietnam gibt es eine von der Regierung begrenzte Fläche von ca. 630.000 Hektar, die für den Kaffeeanbau genutzt wird. Der Anbau wird deshalb eingeschränkt, weil dem Land immer wieder Preisdumping vorgeworfen wird. Hauptsächlich wird hier Robusta angebaut, der exportiert und zu Instantprodukten weiterverarbeitet wird.

Was ist der Unterschied zwischen Arabica- und Robustabohnen?

Die Unterschiede im Video erklärt oder zum nachlesen.

Mehr erfahren ›

Kaffees aus Äthiopien

Kaffees aus Kolumbien

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