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#Kaffeewissen

Flat White – was ist das eigentlich?

Ein Beitrag von Maria Hänel in der Kategorie #Kaffeewissen  vom 11. Mai 2016

In der Kaffeeszene ist der Flat White nicht mehr wegzudenken. Der Trend aus Australien ist mittlerweile auch hierzulande angekommen und überflutet selbst Instagram mit seinen Latte Art Kunstwerken. Kennst du die Unterschiede zwischen Cappuccino und Flat White?

Während Zutaten und Tassengröße gleich sind, ist die Art der Zubereitung verschieden. Der Cappuccino setzt sich in der Regel aus einem einfachen Espresso und zwei Teilen Milchschaum zusammen – einem flüssigen Teil und einer festen Milchschaumhaube. Diese ragt meist leicht über den Tassenrand. Dagegen wird der Flat White mit einem doppelten Espresso zubereitet und schließt mit dem Tassenrand ab. Wir bereiten den Flat White mit einem doppelten Espresso zu, aber das wird von Barista zu Barista unterschiedlich gehandhabt.

Zum Espresso wird aufgeschäumte Milch gegeben. Der Milchschaum ist sehr viel flüssiger als beim Cappuccino und besitzt eine dünnere Schaumschicht. Vom Milchschaum stammt auch der Name des Getränks: beim Flat White schließt der Milchschaum mit dem Tassenrand ab – daher kommt die Bezeichnung „Flacher Weißer“. Der feinporige Milchschaum des Flat Whites wird auch als Mikroschaum (Microfoam) bezeichnet und eignet sich hervorragend für Latte Art. Damit ist eine bestimmte Eingießtechnik gemeint, durch die feine Maserungen auf der Oberfläche des Milchschaums entstehen. Sowohl beim Cappuccino als auch beim Flat White sind Verzierungen mit Latte Art üblich. Die Umsetzung gestaltet sich allerdings beim Flat White aufgrund der dünneren Schaumschicht als viel schwieriger. Der kleine aber feine Unterschied liegt also in der Konsistenz des Milchschaums.

Für einen Flat White benötigst du:

Flat White und Cappuccino

Die Geschichte des Flat Whites

Um die Besonderheiten des Flat Whites nachvollziehen zu können, lohnt sich ein Blick in die Vergangenheit. Tatsächlich liegt seine Entstehungsgeschichte schon einige Jahrzehnte zurück: Der Flat White hat seine Ursprünge in Down Under, am anderen Ende der Welt. Nach dem zweiten Weltkrieg sind viele Italiener und Engländer nach Australien ausgewandert – und mit ihnen ihre Kaffee- bzw. Teekultur. Das äußerte sich in vielen kleinen Cafés, in denen unterschiedliche Kaffeespezialitäten angeboten wurden. Da die Engländer mit der Zubereitung eines Cappuccinos nicht vertraut waren, orientierten sie sich an ihrer Teezubereitung – und kreierten so den „Flat White“. Ende der 80er gewann das Kaffeehandwerk, bedingt durch die Third Wave Coffee Bewegung, zunehmend an Bedeutung und die Schaumoberfläche wurde mithilfe professioneller Eingießtechniken verschönert. Die Latte Art war geboren und ziert seither den Flat White mit Herzen, Tulpen, Blättern oder sogar Schwänen.

Auf den Milchschaum kommt's an

Beim Flat White wird, anders als beim Cappuccino, die Milch nur minimal mit Luft versetzt, so dass die Konsistenz des Milchschaums fast flüssig ist und sich gut mit dem Espresso verbinden kann. Doch wie bekommt der Milchschaum die richtige Konsistenz? Genau darin besteht die große Kunst. Die Zubereitung des Flat Whites ist kein Kinderspiel und wird meist nur von geübten Baristas perfekt beherrscht. Hannes zeigt dir im Video, worauf du beim Milchschäumen achten musst und erklärt dir die Latte Art Basics.

Tampen
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Flat White

Unsere Empfehlungen für Flat White

Im Video zeigen wir dir Schritt für Schritt, wie man richtig Milch aufschäumt

Maria Hänel

Maria ist gebürtige Berlinerin und studierte im Master "Nachhaltige Unternehmensführung". Sie gehört zum Team Marketing und betreut sowohl unsere Social Media Kanäle, als auch unseren Newsletter. Ihre Lieblingssorte? Karani Kaffee aus Kenia!

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